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Der Anblick eines Fuchses ist für den nicht jagenden Mitmenschen ein äußerst seltenes Erlebnis. Berichte über die Bejagung des Fuchses und andere Beutegreifer stoßen in der Öffentlichkeit vermehrt auf Unverständnis, da eher Sympathien diesen vermeidlichen „seltenen“ Wild entgegen gebracht wird. Der seltene Anblick wird mit der Besatzstärke gleichgesetzt, dabei ist der augenscheinliche Nachweis an unseren Straßenrändern ersichtlich, da die Fallwildstrecke von Marder, Wiesel, Fuchs und anderen Prädatoren gegenüber den sonstigen Niederwild, zum Teil übersteigt. Dass, sich das ökologische Ungleichgewicht in unserer Kulturlandschaft zugunsten bestimmten Opportunisten verschoben hat, ist an den Streckenergebnissen des Niederwildes messbar.

In den kontrovers geführten Diskussionen über die Bejagung der Rabenkrähe wurde deutlich, dass die Rabenkrähe als Gelege- und Jungtiergreifer, insbesondere im deckungsarmen Frühjahr, einen bedeutenden Einfluss auf die Besatzstärke des Niederwildes hat. Opportunistische Arten, wie z.B. Habicht und Fuchs, kommen hervorragend in unserer intensiv genutzten Kulturlandschaft zurecht; -  Hase und Rebhuhn weniger –

Ohne Bejagung der Beutegreifer sind Artenschutzprogramme nicht unsetzbar. Nur durch intensive Bejagung der Prädatoren und Durchführung von Renaturierungsmaßnahmen ist eine Artenvielfalt möglich.


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Hermelin (Mustela erminea)
Gehört zur Familie der Marderartigen (Mustelidae).
Gruppe der Babistinkmarder.
Körperlänge 22-30 cm
Schulterhöhe 3-5 cm
Gewicht bis zu 340 g (zweitkleinster Stinkmarder).
Unser häufigstes Raubtier bewohnt sämtliche Landschaften bis zu einer Höhe von 3000 m. Als Unterschlupf dienen Holz- und Steinhaufen, Erdlöcher, Maulwurfs- und Hamsterröhren.

Je nach Ranzzeit liegt die Tragzeit zwischen 8-9 Monaten (einschließlich Eiruhe) oder 8-9 Wochen. Die Fähe bringt im März/April 4-6 Jungwiesel mit einem Gewicht von 2,5-4 g zur Welt. Die fast nackten Jungen öffnen die Augen mit 37-45 Tagen. Säugezeit ca. 6 Wochen.

Geschlechtsreife bei der Fähe mit 3 Monaten, beim Rüden mit 10 Monaten. Es besitzt 34 Zähne.

Als Unterscheidungsmerkmal zum Mauswiesel dient die schwarze Schwanzspitze, die dem Mauswiesel generell fehlt. Sein Sehvermögen und Hörsinn sind gut, sein Geruchsinn ausgezeichnet. Das Umfärben von Rotbraun in Weiß findet im November statt, richtet sich nach der Witterung und dauert nur einige Tage. Das Umfärben vom Winterbalg in den Sommerbalg findet im März statt und dauert einige Wochen.
Im Winter nimmt es gerne unbewohnte Gebäude und Scheunen an.
Beute: Der Nahrungsbedarf liegt zwischen 25-60 % des eigenen Körpergewichtes. Dadurch werden auch Ratten, Hamster, Frösche, Schlangen, Vögel sowie Eier genommen. Selten Hasen und Kaninchen. Das Überwinden größeren Wildes stellt einen hohen Energieverlust dar. Bei wissenschaftlichen Untersuchungen wurde eine Besonderheit des Hermelin entdeckt. Im Alter von 17 Tagen können Weibchen vom Vater begattet werden. Obwohl sie noch gesäugt werden, lässt die Fähe dieses zu. Durch die Eiruhe kommt es erst im Winter zum Embryowachstum. Dann sind die Jungfähen bereits ausgewachsen. Man vermutet, dass diese Art der Begattung vom Beuteaufkommen abhängig ist.
Feinde: Raubsäuger, Taggreifvögel, Eulen und der Mensch

Persönlich möchte ich hier anmerken, dass mein Vater im Jagdjahr 1973 im Revier über 500 Hermeline/Wiesel und Marder mit der Falle gefangen hat. Für mich immer noch ein Argument, dass durch intensive Raubwildbejagung die Prädatoren nicht gefährdet werden, sondern Niederwildbestand erhalten wird.
 

Baummarder (Martes martes)
Gehört zur Familie der Marderartigen (Mustelidae).
Gruppe der echten Marder.
Länge 40-50 cm
Schulterhöhe bis 15 cm
Gewicht bis zu 2 kg
Er ist etwas kleiner als der Steinmarder. Mit Ausnahme der Ranzzeit im Juli/August leben der Rüde und die Fähe getrennt. Die Fähe geht einschließlich der Eiruhe ca. 9 Monate dich und bringt zwischen März/April 2-4 fast nackte ca. 30 g schwere Jungen zur Welt. Diese öffnen ihre Augen nach 34-38 Tagen. Säugezeit ca. 8 Wochen.

Geschlechtsreif mit 18-24 Monaten. Er besitzt 38 Zähne. Er bewohnt häufig hohle Bäume, alte Vogelnester, Eichhörnchenkobel oder Spechthöhlen.

Als Unterscheidungsmerkmale gegenüber dem Steinmarder dienen der rundlich gformte gelbliche Kehlfleck, die größeren Ohren, der schwarze Nasenschwamm sowie beim Schädelknochen die Auswölbung des letzen Molars im Oberkiefer.

Das Trittsiegel unterscheidet sich durch einen nicht sehr sichtbaren Ballenabdruck, da seine Brannten viel stärker behaart sind. Seine Sinne sind hervorragend ausgebildet.
Die Meinung, dass Baummarder sich hauptsächlich in den Baumkronen bewegen, ist falsch. Er benützt in regelmäßigen Zeitabständen immer wieder die gleichen Pässe und legt nachts beachtliche Strecken zurück

Zu seiner Beute zählt alles, was er bezwingen kann. Hase, Kaninchen, Eichhörnchen, Vögel und deren Gelege, Mäuse und Ratten. Ein großer Anteil seiner Nahrung besteht aber auch aus Obst und Beeren, sowie Aas. Der er das Gehirn besonders schätzt, findet man bei einem Marderriss häufig das Beutetier ohne Kopf, den er mit einem glatten Biss abtrennt, um ihn in einem ruhigen Versteck verzehren zu können.

Seine Losung riecht stark nach Moschus und wird mit Vorliebe auf Erhöhungen abgesetzt.
Feinde: Greifvögel

Iltis (Mustela putorius)
Gehört zur Familie der Marderartigen (Mustelidae).
Gruppe der Stinkmarder.
Körperlänge 35-50 cm
Schulterhöhe bis 3,5 cm
Gewicht bis zu 1,8 Kilo (größter Stinkmarder)
Lebensraum sind Waldränder und obwohl kein Kulturfolger, menschliche Siedlungen.
Mit Ausnahme der Ranzzeit im März leben der Rüde und die Fähe getrennt. Die Fähe geht 41-43 Tage dick. Sie bringt 4-8 fast nackte ca. 10 g schwere Jungen zur Welt. Diese öffnen ihre Augen nach 28-34 Tagen. Säugezeit ca. 5 Wochen. Geschlechtsreif werden die Marder mit 9 Monaten. Er besitzt 34 Zähne.

Als Erkennungsmerkmale dienen die Verkehrtfärbung (Rücken heller als Bauchseite), die helle Gesichtsmaske sowie das durch die helle Unterwolle bedingte struppige Aussehen. Am Schädelknochen erkennt man ihn anhand 4 fehlender Prämolaren sowie an kleinen Löchern im Schädel, wofür ein Saugwurm (Troglotrema acutum) verantwortlich ist.

Der Spruch "stinkt wie ein Iltis" geht auf ein übelriechendes Sekret, das sich in den Analdrüsen befindet und sowohl zur Markierung, zur Ranzzeit und bei Gefahr ausgesondert ist zurück. Da sein Fell ihn nicht ausreichend vor Kälte schützt, versucht er in Scheunen oder Ställen zu überwintern. Wichtig jedoch sind Gewässer an denen er nach Einbruch der Dämmerung auf Jagd geht.

Tagsüber steckt er in Reisighaufen, Kaninchenbauen oder Baumstümpfen.

Beute: Hase, Kaninchen, Vögel und deren Gelege, Mäuse, Ratten, Käfer, Frösche und Lurche. Ein Großteil seiner Nahrung besteht aus Obst, Beeren und Aas. Sehvermögen und Geruchssinn sind nicht sonderlich gut, der Hörsinn jedoch ausgezeichnet. Die Jagd besteht eher aus Stöbern und Suchen. Die domestizierte Art des Iltis, das Frettchen, wird bei der Baujagd auf Kaninchen verwendet.
Feinde: Alle Prädatoren, die größer sind als er. Hauptsächlich fällt er aber dem Straßenverkehr zum Opfer

Steinmarder (Martes foina)
Gehört zur Familie der Marderartigen ( Mustelidae ) Gruppe der echten Marder.
Körperlänge 40-55 cm
Schulterhöhe bis 12 cm
Gewicht bis zu 2,3 kg (etwas größer als der Baummarder)
Mit Ausnahme der Ranzzeit im Juli/August lebt der Rüde und die Fähe getrennt. Die Fähe geht einschließlich der Eiruhe ca. 9 Monate dick und bringt zwischen März/April 2-4 fast nackte ca. 30 g schwere Jungen zur Welt. Diese öffnen ihre Augen nach 34-38 Tagen. Säugezeit ca. 8 Wochen. Geschlechtsreif werden die Marder zwischen 18-24 Monaten. Er besitzt 38 Zähne.

Als Unterscheidungsmerkmale gegenüber dem

Baummarder dienen der gegabelte weisse Kehlfleck, die kleineren Ohren, der fleischfarbene Nasenschwamm, sowie beim Schädelknochen die Einbuchtung des letzten Molares im Oberkiefer. Das Trittsiegel unterscheidet sich durch einen sichtbaren Ballenabdruck, da seine Branten nicht behaart sind. Seine Sinne sind hervorragend ausgebildet.
Als Kulturfolger bewohnt er nicht selten Dachböden und Schuppen, im Wald Baumstammlager oder Reisighaufen.

Zu seiner Beute zählt alles was er bezwingen kann. Hase, Kaninchen,Vögel und deren Gelege, Mäuse und Ratten.Durch die menschliche Nähe ist der Anteil Hühnern und Tauben sowie deren Eier höher als beim Baummarder. Ein großer Anteil seiner Nahrung besteht

aber auch aus Obst und Beeren, sowie Aas. Da er das Gehirn besonders schätzt, findet man bei einem Marderriss häufig das Beutetier ohne Kopf, den er mit einem glatten Biss abtrennt, um ihn in einem ruhigen Versteck verzehren zu können.

Seine Losung setzt er, wie der Baummarder, auf erhöhte Plätze, riecht aber äußerst unangenehm. Eine seiner unangenehmsten Eigenschaften ist das Anbeissen von Autokabeln und Bremsschläuchen.
Feinde: Steinadler, Uhu und bei Jungwild der Fuchs. Hauptsächlich fällt er aber dem Straßenverkehr zum Opfer

Habicht (Accipiter gentilis)
Gehört zur Familie der Habichtsartigen (Grifftöter).
Größe 50-60 cm
Spannweite bis 110 cm
Gewicht 800-1300 g
Reisighorst in den Kronen alter Nadelbäume. Das Nest wird mit frischen Nadelzweigen zur Tarnung begrünt.
Geschlechtsreif meistens im 3. Jahr. Legebeginn meistens Ende März/Anfang April, in der Regel 3-4 Eier. Brutdauer 38 Tage. Es brütet nur das Weibchen. Die Jungen sind mit ca. 50 Tagen flugfähig.
Jungvögel kaffeebraune Unterseite; gelblich mit roter längsgetropfter Brust ( Rothabicht); erst im Alterskleid graubraun mit weiss-schwarz quergebänderter Brust (gesperbert

Schlägt seine Beute durch Überraschungsangriffe aus dem Suchflug oder dem Ansitz. Sehr schneller und wendiger Flieger.
Hauptbeute: Federwild bis Entengröße, Haarwild bis Hasengröße.
Alter: 20 Jahre, in Gefangenschaft bis 30 Jahre
Feinde: Keine


Mäusebussard (Buteo buteo)
Gehört zur Familie der Habichtsartigen (Grifftöter).
Größe 51-56 cm
Spannweite bis 130 cm
Gewicht 600-1200 g
Der Horst wird überwiegend in eine Stammgabel unter der Baumkrone erbaut, möglichst mit freiem Anflug. Der Mäusebussard begrünt seinen Horst.
Geschlechtsreif mit 2-3 Jahren. Es werden 2-4 Eier gelegt und von beiden Elternteilen ca. 33-35 Tage bebrütet. Die Jungen sind mit ca. 50-55 Tagen flugfähig.
Unser häufigster einheimischer Greifvogel hat eine sehr variable Gefiederfärbung. Sie reicht von schwarzbraun bis cremefarben

Typische Jagdart des Vogels ist der Ansitz auf Telefonmasten oder Zaunsäulen, aber auch das Warten im Winter neben der Strasse auf dem Boden. Er macht sich zu Fuß auf die Suche oder rüttelt in der Luft auf der Stelle. Hauptbeute sind Mäuse, Jungvögel, Reptilien, Schnecken, Würmer und Aas von Verkehrsunfällen.
Alter: 25 Jahre, in Gefangenschaft 30 Jahre.
Feinde: Habicht, Uhu, als Nesträuber der Baummarder.

 

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