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Das Rotwild kommt im LK Osterholz nicht vor. - Obwohl vor einigen Jahren 2 Stück Rotwild in Ahrensfelder Moor zur Strecke kamen.

Damwild (Dama dama)
Schulterhöhe ca. 1 m
Gewicht: Hirsch bis 70 kg, Alttier bis 35 kg
Damwild hat 32 Zähne, selten 34 (Grandlbildung)
Lebensraum ist eher eine parkähnliche Landschaft mit Waldungen und ausreichenden angrenzenden Feld- und Wiesenflächen. Es lebt wesentlich geselliger als Rotwild und ist mehr am Tage zu beobachten als Rotwild. Damwild hat sehr gute Sinnesorgane, wobei es im eräugen und erkennen Rotwild weit übertrifft. Als Eigenart sind der ständig in Bewegung befindliche Wedel und die empor schnellenden Orientierungssprünge auf der Flucht zu erwähnen.
Die Brunft beginnt erst Ende Oktober. Der Damhirsch schlägt eine Brunftkuhle in die er hinein nässt und sich nieder tut. Als Brunftlaut ist schnarrender Grunzton,

ähnlich einem Rülpsen zu hören. Stärker Hirsche liegen im Zentrum des Brunftplatzes und erwarten dort die weiblichen Stücke. Dabei wird nur die unmittelbare Umgebung der Kuhle verteidigt, dies aber vehement. Nach 8 Monaten wird ein Kalb, sehr selten 2 gesetzt. Das Hirschkalb schiebt im auf die Geburt folgenden Frühjahr seine ersten Spieße ohne Rosen, aber mit zwiebelförmiger Verdickung an der Basis (Zwiebelgehörn). Den Hirschen nennt man in der Reihenfolge der Gehörnbildung: Spießer, Knieper, Löffler, Halbschaufler, Vollschaufler.
Damwild suhlt nicht.
Die Färbung kann von wildfarben bis schneeweiß (kein Albino) reichen.

Das Damwild ist in Teilen des LK Osterholz Standwild. Kerngebiete sind die Reviere um Steden und Heidhof/Garlstedt.  

In der Brunftzeit - Ende Oktober - zieht das Kahlwild zum Hirsch. Den Brunftschrei der Hirsche ist über den ganzen Tag zu hören. 

Ein Knieper - 2 jähriger Damhirsch - Geweihentwicklung und Geweihgewicht erfüllen nicht den regional festgelegten Mindestanforderungen. - Jugendklasse III b - Ein Abschusshirsch ohne Zweifel.


Das Schwarzwild    (Sus scrofa)
Schulterhöhe ca. 1,1 m Gewicht: Keiler bis 200 kg, Bache bis 100 kgDas Schwarzwild hat 44 Zähne.

Einziges in Deutschland lebendes Schalenwild das kein Wiederkäuer ist.
Das Schwarzwild lebt in Rotten zusammen. Keiler sind Einzelgänger und finden sich nur zur Rauschzeit bei der Rotte ein. Schwarzwild wurde durch den erhöhten Freizeit- und Jagddruck nachtaktiv. Tagsüber stehen sie im Dickicht. Man spricht bei Einzelstücken vom Lager, bei der Rotte vom Kessel. Schwarzwild suhlt, benötigt aber dabei sogenannte Mahlbäume an denen sie ihre Schwarte (Schild) reiben. Schwarzwild hat ein kräftiges Gebrech (Rüssel) mit dem sie den Boden auf der Suche nach Essbaren durchwühlen

Sauen winden ausgezeichnet und vernehmen vorzüglich, sie äugen ausgesprochen schlecht.
Es kann sich mit Hausschweinen kreuzen.
Bei Angriffen haut der Keiler, während das Schwein beißt. Die Eckzähne beim Keiler heißen oben Haderer, unten Gewehre. Die Eckzähne bei der Sau heißen Hacken - alle Zähne werden als Gewaff bezeichnet. Sie sind wurzellos und wachsen immer weiter. Sauen sind Allesfresser.
Abhängig vom Nahrungsangebot werden Bachen im 2. Lebensjahr rauschig. Bei guten Bedingungen können aber schon Frischlingsbachen im 1. Lebensjahr rauschig werden. Die Leitbache gibt den Ausschlag für die Rauschzeit. Die Rauschzeit beginnt November/Dezember und dauert bis März. Die Tragzeit beträgt ca. 4 Monate. Vor dem Frischen sondert sich die Bache von der Rotte ab und baut einen Wurfkessel. Die Anzahl der Frischlinge beträgt 3 bis 10 Stück, wobei die Bache nur 8 Zitzen hat. Bei Vollmastjahren kann es zur 2. Rauschzeit kommen.
Die Frischlingsstreifen werden im Herbst abgelegt. Das Haarkleid des Schwarzwildes ist im Sommer graubraun bis schiefergrau, im Winter braunschwarz bis schwarzgrau. Das Winterhaar ist länger und gröber. Alle Borsten sind im Sommer und Winter an der Spitze geteilt.
Zur Alterschätzung wird beim Keiler die Abschleiffläche des Gewaffs genommen. 1 cm entspricht ca. 1 Lebensjahr. Zahnlängen über 20 cm sind keine Seltenheit. Im Gegensatz zu Rotwild (entspricht ungefähr der Schalengröße) drückt sich beim Schwarzwild immer das Geäfter ab. Der Schritt ist kürzer und der Schrank enger als beim Rotwild.

 

 

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