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Für das Stöbern sind geeignete Dickungen oder Schonungen zu wählen, damit der Hund auch Gelegenheit hat, wirklich Stöberarbeit zu zeigen.

Wahlweise kann auch in Maisschlägen (> 1 ha) und in trockenen stehenden Schilfflächen (> 1 ha) geprüft werden.

Der Hund soll das ihm zugwiesene Gelände gründlich durchstöbern.



- Die Fährte des Fuchses ist noch nicht alt. Doro ist sehr freudig bei der Arbeit. Planmäßig, wie es auch sein sollte, durchstöbert Doro die Schilffläche. Der Wechsel von Fotoapparat auf die Flinte erfolgte leider zu spät. -

 

Die Stöberarbeit ist so anzulegen, dass sich die Richter ein abschliessendes Urteil über die Arbeit des Hundes bilden können. Sie haben vor allen Dingen festzustellen, ob der Hund planmäßig stöbert.

Die Richter sollen sich bei der Prüfung zur einwandfreien Feststellung der Leistung des Hundes auf das Gelände verteilen. Sie müssen auch darauf achten, ob der Hund laut stöbert.

Im jagdlichen Einsatz soll der Hund im Gegensatz zum Buschieren dem Wild nicht vorstehen, sondern im Dickicht Wild auf die Läufe bringen und den aussenstehenden Schützen zutreiben. Ich wähle für die Einarbeitung Flächen, in denen kein Rehwild zu erwarten ist, das vom Hund gehetzt werden könnte, sondern eher der Fuchs. Im Beispiel oben war zu erkennen, dass ein Fuchs kurz zuvor in das Schilff geschnürt war. Die frische Witterung war hier sehr förderlich, so dass der Hund die Fläche planmäßig durchstöberte. – Er wollte finden -. Wenn Sie diese Möglichkeit nicht haben in Ihrem Revier, helfen Sie einfach nach, indem Sie eine Schleppe ins Dickicht ziehen und den Hund zur Verlorensuche auffordern. Wichtig ist, dass Ihr Hund auch bei der Übung zum „Erfolgt“ kommt.

Buschieren

Buschieren ist im Stangenholz, auf niedrigen Kulturen oder kurz bewachsen Schlägen zu prüfen.

Es ist jedem Hund Gelegenheit zu geben das bei der praktischen Jagdausübung übliche Buschieren gründlich zu zeigen.

Der Hund soll dabei unter der Flinte suchen und sich leicht und ohne viele laute Kommandos von seinem Führer dirigieren lassen. Er soll planmäßig und ruhig buschieren, so dass ihm sein Führer hierbei gut folgen kann.

 
Das Buschieren ist für mich die schönste Art des Jagens mit dem Hund. Bei näherer Betrachtung beginnt die Ausbildung für diese jagdliche Aufgabe bereits bei den ersten Revier-/Spaziergängen. Wir wohnen an Rande der Forst und ich dulde, dass der junge Hund auf Spaziergängen die Wegeränder erkunden darf. Entfernt der Hund sich weiter als ca. 10 – 15 m in den Wald , dann  rufe ich laut „ raus da“, gleichzeitig ermuntere ich den jungen Hund, auf der anderen Seite des Waldweges seine „Erkundung“ fortzusetzen. Dieses Wechselspiel nutze ich für die spätere Quersuche. Während der Vorbereitung für die VJP wähle ich eine Wiese mit festen Grenzen (Zäune oder Knicks). Im Idealfall nutze ich ein Gatter mit z.B. einer jungen Fichtenkultur in der Fasane regelmäßig einfliegen. Der Hund verknüpft nach kurzer Zeit, dass ihn die Führung seines Herrn  zum Wild bringt. Letztendlich schließt sich hier der Kreis im Fach Buschieren  – VJP-HZP-VPS(VGP)- Suche- Vorstehen – Gehorsam. 

Im Moment bereite ich weitere Inhalte und Fotos für diesen Bereich vor. Um Sie auf gewohntem Niveau informieren zu können, werde ich noch ein wenig Zeit benötigen. Fragen zum Thema beantworte ich gern.