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Diana vom Pannonia -     ZB.-Nr. 96-UK-1796

Leistungsstärke 

Es ist zunehmend festzustellen, dass der Magyar Vizsla immer mehr als alternativer/gleichwertiger Vorstehhund bei Jägern anerkannt wird.

Bereits im vergangenen Jahr wurde ich zu einer Nachsuche im Nachbarrevier gerufen. Mit meiner UK Hündin „Diana vom Pannonia, Zb.Nr. 96-UK-1739“ hatte ich erfolgreich einen Bock nachgesucht. Der Revierpächter war sehr erleichtert, dass wir den durch einen Laufschuss verletzten Bock im schwierigen Gelände zur Strecke bringen konnten.

Ein Jäger hatte offensichtlich darüber Kenntnis erhalten und versuchte mich im Mai dieses Jahres für eine Nachsuche zu erreichen. Als ich ihn zurückrufen konnte, wurde bereits eine Nachsuche durch ein anderes Gespann durchgeführt. Nach kurzer Schilderung, wie der Bock gezeichnet hatte war mir klar, dass hier eine sehr lange und schwierige Nachsuche anstehen könnte. Mein Rat war, auch im Hinblick auf späte Abendstunde, die Nachsuche auf den nächsten Tag zu verschieben.    

Am morgen danach um 7:30 Uhr kam der Anruf mit der Bitte ich möchte  mit meiner Hündin die Nachsuche durchführen. Zu diesem Zeitpunkt hatten bereits  zwei Hunde (DK und DD) ohne Erfolg nachgesucht.

Der Schütze schilderte die Geschehnisse: Er sei sehr tief abgekommen, der Bock hatte gezeichnet und war nach einer Flucht von ca. 150m im Moor/Busch verschwunden. Das erste Gespann hatte  den Bock am Abend zuvor (ca. 22.30 Uhr) aus einem „Wundbett?“ hoch gebracht. Dieses Wundbett hatte der Hundeführer gekennzeichnet. Die Suche wurde um 5:30Uhr in der Früh mit einem anderen Hund fortgesetzt. In der Nacht hatte es stark geregnet, so dass Schweiß oder andere Schußzeichen nicht mehr zu finden waren. Nach 2 Stunden wurde die Nachsuche erfolglos abgebrochen.

Als ich mit meiner 10-jährigen Hündin eintraf war der Ort des Anschusses zertreten, bzw. gar nicht mehr feststellbar. Wir begaben uns direkt zum vermeintlichen Wundbett. Nach kurzem Absuchen wurde Diana immer ruhiger und zog nach. Die Fährte führte tief ins Moor und der Bewuchs wurde so dicht, dass ich den Riemen frei gab. Ich war zuvor noch nie in diesem Revier gewesen, was die Sache nicht gerade einfacher machte. Nach ca. einem halben Kilometer kam ich auf  eine kleine Freifläche. Diana studierte soeben die Ränder ab. Immer wieder hob sie die Nase; der Wind kam jetzt vom Moor. Ich schickte Diana in die Randzone, bestehend aus fast nicht durchdringbarem Dornenbewuchs. Während ich mir selbst einen Weg suchte bemerkte ich, dass es absolut still war. - - Diana steht vor! --  Sie hat den Bock gestellt, waren sofort meine Gedanken! – Diana FASS!!! Kaum ausgerufen, hörte ich Diana klagen. Als ich endlich heran war, versuchte Diana den Bock ein zweites Mal zu greifen, aber der Bock war wehrhaft und schlug mit dem Haupt  nach ihr.  Ich war ca. 30 Schritt vom Geschehen entfernt und der Bock stand spitz zu mir. Es gelang mir einen tödlichen Kammerschuss anzubringen. (Diana beutelte den Bock erst einmal heftig). – Die Verletzung des Bockes war zwar tödlich, aber er hätte damit auch noch 1-2 Tage überleben können. – Nur gut, dass der Schütze nicht aufgeben wollte, weil er sich sicher war, dass der Bock gezeichnet hatte. 

Fazit: Nachsuche ist keine Spielerei, sondern eine Aufgabe die sicherstellen soll, dass ein Stück Wild keine unnötigen Qualen erleiden muss. Es sind Hunde (Nachsuchengespanne) erforderlich die ihr Handwerk verstehen. Ich vertraue meiner Hündin und dass wir von fremden Revierinhabern/Jägern zu einer Nachsuche gerufen werden zeigt auch, dass unsere Rasse und deren Leistungsstärke immer mehr ins Blickfeld gelangt.

Mit grosser Freude konnte ich feststellen, dass im Zuchtbuch des VUV nunmehr auch die Brauchbarkeitsprüfung als Leistungsnachweis eintragen wird. Die heutige Brauchbarkeitsprüfung hat durchaus hohe Ansprüche, deshalb bitte ich die Züchter und Hundeführer, diese Ergebnisse an den Prüfungsobmann weiterzugeben, damit wir auch auf diesem Wege die Leistungsstärke unserer Vizsla’s dokumentieren.

Waidmannsheil

Reinhard Kahrs

(Als Beitrag für das "LAUT&ECHO" Nr. 87 eingereicht.)

Im Moment bereite ich die Inhalte für diesen Bereich vor. Um Sie auf gewohntem Niveau informieren zu können, werde ich noch ein wenig Zeit benötigen.

 Bericht über eine Schweißarbeit-Übung mit einer "Nichtjägerin"

Bitte schauen Sie daher bei einem späteren Besuch noch einmal auf dieser Seite vorbei. Vielen Dank für Ihr Interesse!