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Dass, bei der Federwildschleppe auf der JEP, HZP und VPS durchaus Unterschiede zu beachten sind, wissen nur wenige. 

Nur zur Übung: Federwildschleppe im Buchenwald - starker Nackenwind - Schleppenende im Unterbewuchs

JEP : Die Schleppe ist von einem Prüfer auf bewachsenem Boden möglichst mit Nackenwind unter Einlegung von zwei stumpfen Haken mindestens 150m (200 Schritte ) weit zu legen.

Im übrigen gelten die Bestimmungen für die Haarwildschleppe sinngemäß, jedoch kann die Sichtverbindung zwischen Führer und Hund bestehen bleiben.

 Haarwildschleppe JEP

Mehrere „Kann“-Bestimmungen sind zu beachten!

-         die Länge der Schleppe kann mehr als 150 m betragen

-         eine Sichtverbindung zwischen Führer und Hund ist nicht zwingend

Bei der Vorbereitung zur JEP halte ich auch das Üben von Schleppen über 150 m, die auch im unübersichtlichen Gelände zu legen sind, für ratsam.

 

VPS :  Die Federwildschleppe ist von einem Richter mindestens 200 m weit auf bewachsenem Boden unter Einfügung von zwei stumpfwinkligen Haken zu legen.

Die Bestimmungen für die Haarwildschleppen (§§ 35 bis 44) sind sinngemäß anzuwenden.

 Haarwildschleppe VPS

Die §§ 35 bis 44 sind vorrangig für die Haarwildschleppen ausgelegt, so dass hier eine differenzierte Betrachtung erforderlich ist.

Die Federwildschleppe gehört zur Feldarbeit, daher folgende Hinweise aus meiner Sicht.

- § 35 ist m.E. nicht  unsetzbar auf die Federwildschleppe

- § 36 enthält einen Hinweis in Abs. 4, was ggf. unter Gelände ausserhalb des Waldes und  „bewachsenem Boden“ zu verstehen ist --> Wiesen, Felder, niedrige Kulturen ohne Unterbewuchs – aber nicht über frisch bearbeiteten Acker

- § 37 bestimmt, dass das Ende der Schleppe nicht in einer Bodenvertiefung oder hinter einem Baum erfolgen darf --> Sichtverbindung zwischen Führer und Hund! 

 Führen Sie Ihren Hund mit Ruhe zum "Anschuss" - nutzen Sie "die 20 m" die Ihr Hund an der Leine (Ablaufleine!) arbeiten darf. - In meiner "Beispielübung" soll Doro >ohne<. in die Freiverlorensuche zu wechseln die Schleppe arbeiten. Die Schlepplinie ist der Weg zum Stück, an ihr soll sich der Hund orientieren.

--> Art des Bringens

HZP : Für die HZP liegt eine Besonderheit vor, an die m. E viele nicht denken, oder weil die Federwildschleppe als „normal, üblich“ durchgeführt wird,und nicht weiter in Frage gestellt wird. Dabei ist die Schleppe eine „Ausweich-Prüfungsfach“, dass erst zur Durchführung kommen soll, wenn a) die Arbeit am geflügelten Huhn(Fasan) oder b) freie Verlorensuche und Bringen eines frisch geschossenen (nicht geworfenen) Stückes Federwild nicht möglich ist. 

In der „Beispielübung“ hatte ich die Federwildschleppe, als „Schikane“ in den Wald verlegt ( – Federwildschleppe gehört zur Feldarbeit und wird auf der Wiese gearbeitet! -)

Einerseits möchte ich auf diese Weise die Zuverlässigkeit des Hundes überprüfen, andererseits wird durch diese Abwechselung die Leistung des Hundes gesteigert.

Doro hatte die Schleppe bis zum ersten Haken gut gearbeitet, bedingt durch den starken Wind quer zur Spur, ging sie in eine Verlorensuche über, - traf dann wieder oberhalb des 2. Hakens auf die Schleppspur und kam zum Stück, welches sie sofort brachte.


 
Gestalten Sie die Schleppe variabel, also keine Standardlängen von 150 m. 

 - Besorgen Sie sich bereits im Herbst das Schleppwild für die Übungszeit im nächsten Frühjahr/Sommer - 

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