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Die erste Aufgabe steht an, die Verbands-Jugendprüfung (VJP).
 
Ayk vom Fülschenhof  wird im Frühjahr 2005 auf der VJP geführt. Gezogen aus Carmen vom Niedersachsenstein nach Alarith von der Wallmey. Besitzer Arne Kröger.

 Zum Zwinger vom Fülschenhof klick ^^ hier!


Die VJP ist eine Zuchtprüfung, zu der die natürlichen jagdlichen Anlagen des Junghundes durch entsprechende Vorbereitung soweit geweckt sein sollen, dass Nase, Spurwille, Suche, Vorstehen und Führigkeit beurteilt werden kann.

Die Vorbereitung beginnt mit der Welpenprägung, die bereits beim Züchter ihren Anfang hatte. Frühzeitig haben Sie ihren Junghund mit seiner Umwelt vertraut gemacht.



Auf Reviergängen konnte er erste Erfahrungen sammeln, sei es z.B. das hochbringen eines Fasans beim Stöbern, so war dies stets ohne Strafe erlaubt damit der Fang-/Beutetrieb geweckt wird.

- Erster Schnee am 24. Oktober 03 - Esta 4 Monate alt -


Das riecht sehr interessant - Fasan im hohen Gras in ca. 5 m Entfernung.


Immer wieder höre ich, dass der Vizsla nicht ohne Sichtkontakt zum Führer arbeitet. Esta folgt hier schnell dem "Vorbild" und erkundet mit Amsel das Schilff.


Selbstverständlich habe ich die Flinte dabei.  - Esta beobachtet hier jede Bewegung von Amsel. Jagd ist aufregend und macht Spaß, dass erkennt der junge Hund sehr schnell! 


An der Feldleine konnte Ihr Junghund die Witterung einer Hasensasse aufnehmen und die Spur des nicht sichtigen Hasen „arbeiten“. Alles erfolgte hier spielerisch ohne jeglichen Zwang.

Nehmen Sie Ihren Zögling so oft es geht mit ins Revier und festigen Sie das Band zwischen Ihnen und Ihrem Zögling. Geht Ihr Junghund auf „Entdeckungstour“ verstecken Sie sich vor ihm – sobald er Ihr Verschwinden bemerkt, wird er seine Nase einsetzen und Sie auf Ihrer Spur suchen und finden.

Ich werde immer wieder gefragt, wie gehorsam soll mein Hund für die VJP sein?

Für die VJP soll der Gehorsam soweit in die Grundausbildung einfließen, dass die natürlichen Anlagen nicht unterdrückt werden! – Wie ist das zu verstehen? -

Das Bestreben Ihres Hundes soll sich darin zeigen mit Ihnen bei der Arbeit Verbindung zuhalten, sich von Ihnen lenken zulassen – "Triller Down" und Gehorsam am Wild sind hier noch nicht gefordert.

Der Jagdgebrauchshundeverein Ihres Landkreises wird auf den „Vorbereitungslehrgängen“ zur VJP mit Ihnen den Grundgehorsam – Leinenführigkeit, Sitz, Platz, Ablegen – üben.
 

Nachfolgend möchte ich Ihnen die Prüfungsfächer im wortlaut der VZPO näher vorstellen.

(Bilder und Kommentare , auch zum Thema Naturschutz/Niederwildbesatz werden später eingestellt)

 

1. Spurarbeit

Die Spurarbeit wird auf den vom Hunde nasenmäßig wahrgenommen Spur des für ihn nicht oder nicht mehr sichtbaren Hasen geprüft. Dem Führer ist es gestattet, den Hund bis zu 30 m an der Leine zu arbeiten.

Das Üben auf der Hasenspur ist die erste Hürde für Hund und Führer. Stellt sich zunächst die Frage, wie und wo übe ich mit dem Hund? Mit Rückgang der Feldhasenbesätze, ist ein regelmäßiges Üben oft nicht möglich. Die VJP ist eine Anlagenprüfung, also stellt sich durchaus die Frage, in wieweit ein „Üben“ überhaupt erforderlich ist. Beurteilt auf der VJP wird der Spurwille und die Spursicherheit, sowie der Gebrauch der Nase.

Einige vertreten den Standpunkt, dass je mehr Sichthetzen am Hasen der junge Hund hat, desto besser für Förderung der jagdlichen Anlagen und dem späteren Jagdeinsatz. Diesen Standpunkt teile ich nicht, denn ein >Hasenhetzer<. ist für den praktischen Jagdeinsatz nicht zu gebrauchen. > Weniger ist hier mehr!<. 1-2 Sichthetzen sind ausreichend, wenn Ihr Zögling die frische Hasenspur des nicht sichtbaren Hasen, >nicht<.  annehmen will. Die Hasenspur übt eine grosse Verlockung auf den jungen Hund aus. Der Hund lernt schnell, dass der Gebrauch der Nase beim Ausarbeiten der Hasenspur, ihn zum Hasen bringt.

Einen sehr passionierten Hund, sollten wir möglichst wenig zum Hetzen kommen lassen. Die ersten Hasenspuren arbeiten wir an der langen Feldleine. Beim Gang über die Wiesen, versuchen wir einen Hasen in seiner Sasse zu entdecken. Wichtig ist, dass der Hund den flüchtig werdenden Hasen nicht eräugt. Sobald der Hase ausser Sichtweite ist, führen wir den Hund an der Feldleine zur Sasse heran. An der Leine lassen wir den Hund die Sasse und die Spur „studieren“, deren Verlauf wir uns gemerkt haben, damit wir den Hund ggf. korrigieren können. Arbeitet Ihr Hund die Spur zielstrebig aus, gewähren Sie ihm beim nächsten Mal das freie Folgen der Spur. Beobachten Sie Ihren Hund, wie er die Spur arbeitet und wie er auf unterschiedliche Bodenverhältnisse reagiert. Lassen Sie es genug sein, wenn Sie erkennen, dass Ihr Hund die Spur hält. 

Ich habe in diesem Jahr, kurz vor der VJP 2004, mit Esta für das Armbruster-Haltabzeichen (AH) geübt. -- Auf der Prüfung brachte  Esta den Hasen nach 100 m hoch und hetzte den Hasen mit Sichtlaut - nach  ca. 150 m brach sie die Hetze ab und schaute zu mir, als ob sie auf den Pfiff wartete. Ergebnis - keine volle Punktzahl - mein Fehler!  

Fragen zur Anlagenprüfung -VJP - ?  
 


2. Nase

Der Gebrauch der Nase ist sorgfältig zu beurteilen.

 

…….

 

3. Suche

Bei der Suche ist der Hauptwert zu legen auf den Willen zu finden.


Esta erzielte auf VJP 2004 11 Punkte bei der Suche.              

4. Vorstehen

Die Anlage zum Vorstehen zeigt sich darin, dass der Hund gefundenes Wild vorsteht oder vorliegt.




5. Führigkeit und Gehorsam