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Schweißarbeit - Der Bericht über einen Übungstag

Am Samstag haben Tatjana und ich zum ersten Mal geübt.
Zunächst haben wir 2 Fährten gespritzt. (Laborflasche)
Es begann mit dem markieren des „Anschusses“, indem ich den Boden wegscharrte um ein künstliches Wundbett herzustellen. Ich verbrach das Wundbett waidgerecht, d.h. ein Bruch (Fi,Ki,Ei.Buche ) wurde senkrecht in die Erde gesteckt und ein weiterer Bruch in Fluchtrichtung des „Wildes“ also Verlauf der Fährte legt.
Für diese Vorübung wählte ich eine ca. 250 m Fährte mit einem Haken mit Wundbett.
Weniger als 1/8 Liter Schweiß wurde gespritzt. Ungewollt endete die Fährte ca. 20 m von einem Karnickelbau.
Die 2. Fährte legte Tatjana selbst, ca. 300 m
2 Stunden Stehzeit sollte fürs erste Mal genügen.
Die Zwischenzeit nutzten wir zur Quersuche.
Meine Doro (Jährling) konnte es kaum erwarten.
Ab ging’s wie die Feuerwehr. Nachdem Doro das Feld abgearbeitet hatte, war Tatjanas Dorka dran. Unterstützt von Tatjana suchte Dorka das Feld ab. Man merkte, dass Dorka zuvor noch nicht auf einer Brachfläche frei suchen konnte. Die 2. Suche auf einer Wiese war auch gleich besser.
An der Feldleine suchte Doro die Ränder der Wiese ab und brachte dabei einen Hasen hoch.
Während wir uns nicht einigen konnten ob Dorka gleich eine Hasenspur arbeiten sollte, war der Hase über alle Felder (Schade, ich hätte gern Dorka bei der Spurarbeit gesehen).

Jetzt zur Schweißarbeit.
Mit meiner Diana zeigte ich Tatjana die ersten Schritte zur Schweißarbeit.
(Ritual)
Im Abstand von ca. 5,00 m zum Wundbett wurde Diana abgelegt. Der Schweißriemen wird beim Hund ausgelegt. Ich gehe langsam zum Wundbett und untersuche den Anschuss (ruhig Zeit lassen, den Hund neugierig machen, Blick immer zum Hund); Die Schweißhalsung wird angelegt und der Hund langsam zum Wundbett geführt und der Anschuss gezeigt.
Diana saugt förmlich die „Witterung“ in sich hinein. (Mit ruhiger Stimme – such verwundt – Zielstrebig nimmt der Hund die Fährte an.
> wie erwartet; Diana hat die Karnickel spitz – „ob ich den Alten wohl reinlegen kann?“
 ich schau zurück zu Tatjana – müssen Beide grinsen –
„Zur Fährte“ laut und bestimmend , - auf kürzesten Weg ist Diana wieder auf der Fährte und arbeitet die restliche Fährte.

Dorka und Tatjana sind dran.
Wie vorgeführt, wird Dorka ablegt und Tatjana untersucht das Wundbett.
Die Anspannung bei Dorka nimmt von Sekunde zu Sekunde zu.
Am Wundbett wird „jeder“ Scheißtropfen von ihr verwiesen. Sehr interessiert nimmt sie die Arbeit an. – ruhig und konzentriert geht es voran - > Wir finden eine Markierung nicht wieder ! rechts oder links, ja rechts---- aber Dorka weiß es besser – links--. Dorka bringt uns sicher zum „Stück“. !!– Klasse Leistung -!!

Am Nachmittag sind wir ans „Breite Wasser“ gefahren. – Tatjana konnte beobachten , wie meine Amsel auf einer Fläche von ca. ½ Hektar selbstständig eine Suche mit Kontakt zum Führer arbeitet. (Von wegen, unsere Vizslas gehen nicht weit!)

Auf einen Teilstück mit guter Witterung zeigte Dorka anschl. eine Quersuche im „hohen Gut“, - freudiges Suchen und markieren ohne große Einwirkung des Führers. – Prima

Ich finde dieser Tag mit Dorka war ein voller Erfolg der eine Fortsetzung verdient hat.
„ Danke Tatjana für den schönen Tag“  © Reinhard Kahrs April 2003

"Tatjanas Ergänzung"

Viel gibt es nicht was ich dem Bericht von Reinhard noch hinzu fügen könnte.

Es hat Dorka und mir ebenfalls sehr viel Spaß gemacht. Es war interessant anderen Vizslas bei der Arbeit zu zusehen. Vor allem war ich erstaunt, wie schnell meine Hündin scheinbar wußte was wir von ihr wollten. Wie sie schon nach der zweiten Quersuche viel selbstständiger und engagierte abeitet, als wäre diese Art der Arbeit für sie selbstverständlich, "als sei es die natürlichste Sache der Welt" 

Danke Reinhard, für die Hilfestellung, die so nicht immer selbstverständlich ist.

Wir werden in diesem Sinne weiter üben, mal sehen was noch so alles kommt...

Tatjana